Sie fahren Motorrad beim Regen. Wie sollen Sie reagieren, wenn Sie spüren, dass das Hinterrad des Motorrads den Bodenkontakt verliert?
Richtige Antwort zeigen
Richtige Antwort
B. sofort die Geschwindigkeit reduzieren, vor allem soll die Motordrehzahl gesenkt werden
Erklärung
Auf dem Foto sieht man das Hinterrad und die Schwinge eines Motorrads mit Kette auf einem unbefestigten Untergrund. Wenn Sie bei Regen spüren, dass das Hinterrad die Bodenhaftung verliert, verlangsamen Sie sofort und senken dabei zuerst die Motordrehzahl - Antwort B.
Das Straßenverkehrsgesetz (Prawo o ruchu drogowym) verlangt, so zu bremsen, dass keine Gefahr entsteht, und die Fahrweise den Wetterbedingungen anzupassen. Wenn das Hinterrad auf nasser Fahrbahn rutscht, bedeutet das, dass der Reifen mehr Antriebskraft bekommt, als er übertragen kann. Das Gegenmittel ist, sanft Gas wegzunehmen: Das verringert die Antriebskraft und lässt das Rad seine Bodenhaftung zurückgewinnen. Gleichzeitig halten Sie die Fahrtrichtung und das Motorrad aufrecht. Sofortiges Bremsen (Antwort A) blockiert auf rutschiger Fahrbahn die Räder und macht aus dem Rutschen einen Sturz. Das Herunterschalten (Antwort C) verstärkt plötzlich die Bremswirkung des Motors am Hinterrad, das dann noch stärker rutscht. Wichtig ist, das Gas sanft und nicht ruckartig zu schließen - eine plötzliche Unterbrechung des Antriebs kann bei einem geneigten Motorrad das Hinterrad ebenfalls ruckartig ausbrechen lassen. Bei Regen fahren Sie langsamer, beschleunigen vorsichtig und fahren um aufgemalte Markierungen und Kanaldeckel herum.
Rechtsgrundlage: Art. 19 Abs. 1 und Abs. 2 Nr. 2 des Gesetzes über den Straßenverkehr (Prawo o ruchu drogowym)