Wirkt sich der konsumierte Alkohol auf eine Änderung des Sichtfeldes des Fahrzeugführers aus?
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JA
Erklärung
Die Frage betrifft den Einfluss von Alkohol auf das Sichtfeld des Fahrers. Alkohol wirkt auf das Nervensystem: Er verlangsamt die Reaktionen, verschlechtert die Koordination und engt das Sichtfeld ein - der Fahrer richtet den Blick auf das, was vor ihm ist, und bemerkt nicht mehr, was an den Seiten passiert, zum Beispiel einen Fußgänger, der vom Gehweg auf die Fahrbahn tritt. Das nennt man Tunnelblick. Die Antwort lautet: ja.
Das Straßenverkehrsgesetz (Prawo o ruchu drogowym) verbietet einer Person, ein Fahrzeug im Zustand der Trunkenheit (Alkoholrausch) und im Zustand nach Alkoholkonsum zu führen, also schon ab 0,2 Promille im Blut. Schon eine kleine Menge verschlechtert die Sehschärfe, verlängert die Zeit, die die Augen brauchen, um sich an Änderungen der Beleuchtung anzupassen, und schwächt das Sehen in der Dämmerung, und je höher die Konzentration steigt, desto mehr engt sich das Sichtfeld ein. Ein Fahrer nach Alkoholkonsum sieht also weniger und später, fühlt sich aber gleichzeitig sicherer - diese Verbindung ist für viele tragische Unfälle verantwortlich. Die einzige sichere Regel lautet: Wer getrunken hat, fährt nicht.
Rechtsgrundlage: Art. 45 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über den Straßenverkehr (Prawo o ruchu drogowym); Art. 46 Abs. 2 und 3 des Gesetzes über die Erziehung zur Nüchternheit und die Bekämpfung des Alkoholismus